Vortrag über Erinnerungskultur mit Anke Spoorendonk, der schleswig-holsteinischen Ministerin für Kultur

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich laden wir Sie ein zu unserer nächsten Veranstaltung, auf der Anke Spoorendonk als Ministerin für Kultur einen Vortrag über Erinnerungskultur halten wird.

Sie wird am Dienstag, den 15. November 2016, um 19 Uhr im Husumer Rathaus stattfinden.
Die Erinnerungsarbeit wachzuhalten und auszubauen, das ist dringend angesagt. Nicht nur wegen der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die europaweit ins extrem rechte Spektrum weisen. In Schleswig-Holstein und Nordfriesland sind bisher wenige schlimme Auswüchse bekannt. Doch das gibt nicht Anlass, dieses Feld einfach sich selbst zu überlassen.
Ministerin Spoorendonk hat dieser Thematik großes Gewicht gegeben und alle zivilgesellschaftlichen Bemühungen in diesem Bereich sehr unterstützt. Auch mit Finanzen. Diese Arbeit muss fortgesetzt und intensiviert werden, durch die künftige Landesregierung.  So wird es am 14. November um 18 Uhr im Landtag in Kiel eine Diskussionsrunde geben, an der Abgeordnete aller Fraktionen teilnehmen und Grußworte von der Ministerin und dem Landesbeauftragten für politische Bildung gehalten werden.
Bei uns in Nordfriesland geht es zur Zeit um die Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing – mit einer Außenausstellung ( von einem Sponsor finanziert ) und einem kleinen Haus, in dem Gruppen vor Ort sich informieren können. Dazu kamen Finanzen vor allem aus dem Kultusministerium und der Stiftung Nordfriesland sowie der Bürgerstiftung. Auch damit ist längst nicht alles erreicht.
Wir brauchen noch mehr Unterstützung von Politik und Gesellschaft. Denn die Erinnerungsarbeit wird weitgehend ehrenamtlich geleistet, und das stößt manchmal an Grenzen.
Wir laden Sie also zu diesem Abend ein und hoffen, dass viele gute Ideen und Anregungen zur Sprache kommen und dann umgesetzt werden – auch mit guter Beschilderung in Husum.

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen
Maria Jepsen